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5 Fragen an ...

Sandra Kriegeskotte, Künstlerin (Mittelagger)

Frage: Sandra, du bist 2007 mit deiner Familie nach Mittelagger gezogen. Aus der texanischen Großstadt Houston ins Oberbergische und dann auch noch in ein Dorf, wie war das für dich?
S.K.: Am Anfang war das sehr schwer. Houston hat mehr als zwei Millionen Einwohner, ist eine Stadt mit allen Geschäften, tollen Restaurants, viel Unterhaltung und Kultur. Du hast alles, was du brauchst. Auf dem Dorf gibt es das nicht. Dafür ist hier ganz viel Grün, ganz viel Ruhe. Ich dachte, ich bin in einem Märchen.

Frage: Und die Menschen?
S.K.: Das war die größte Umstellung für mich. Die Menschen hier sind so anders als die Amerikaner. Wo ich herkomme, da ist es normal, dass du jeden anlächelst. Lächeln, lächeln, lächeln. Immer und überall. Viele denken deshalb, dass die Amerikaner oberflächlich sind. Aber das Lächeln, das ist eben ihre Erziehung.
Hier dachte ich zuerst, dass die Menschen mich nicht mögen, dass ich etwas falsch gemacht habe, weil so wenig gelächelt wird. Ich habe die anderen angelächelt. Und wenn sie nicht zurück lächelten, habe ich noch mehr gelächelt. Und wusste nicht, warum das nicht funktioniert. Ich musste erst lernen, wie die Menschen in Deutschland miteinander umgehen. Die sozio-kulturellen Unterschiede sind riesig.

Frage: Du hast erzählt, dass du mal auf ein Erlebnis hier sehr drastisch reagiert hast und deine Umgebung das nicht verstanden hat. Was war da passiert?
S.K.: Ich war erst kurze Zeit in Mittelagger. Auf dem Sommerfest war mein zweijähriger Sohn plötzlich weg. Ich hatte mich unterhalten und einen Moment später sah ich ihn nicht mehr. Da bin ich panisch geworden.
In Houston, wenn da ein Kind plötzlich nicht mehr in der Nähe ist, dann ist fast immer etwas Schlimmes passiert, ein Auto hat das Kind angefahren oder es ist entführt worden oder so. Das Leben dort ist gefährlich. Es ist auch gefährlich, im Wald spazieren zu gehen. Wir sind nah an Louisiana, es gibt giftige Schlangen, giftige Spinnen, giftige Pflanzen, die heftige Hautausschläge machen. Man muss ständig aufpassen, vor allem auf Kinder. Ich konnte zuerst gar nicht glauben, dass ich auf einem Spaziergang einfach die Natur genießen kann, ohne immer nach Gefahren zu schauen. Inzwischen bin ich viel entspannter geworden.

Frage: Du hast in Amerika Fine Arts studiert und gerade deine erste Ausstellung in Deutschland; deine Bilder hängen zur Zeit in der Stadtbibliothek in Gummersbach. Was sind die Schwerpunkte deiner künstlerischen Arbeit?
S.K.: Ich arbeite mit Acrylfarben an drei Themenbereichen. Als erstes male ich eine Art Plakat-Bilder, angeregt durch Jugendstil und die Bilder von Toulouse-Lautrec. Dann gibt es eine Serie abstrakter Bilder, die wie Mosaike wirken. Einige davon hängen in Gummersbach. Außerdem habe ich eine Serie von Stadtbildern begonnen im Comic- Stil, sehr bunt mit kräftigen Farben, klaren Konturen. Auch die kann man in der Bibliothek sehen. Zum Beispiel eine Stadtansicht von Köln oder auch eine surreale Zusammenstellung einer italienischen Stadt mit der chinesischen Mauer im Hintergrund. Fröhliche Bilder, die viel Freude beim Malen machen.

Frage: Wie hat sich der Wechsel von Amerika nach Deutschland auf deine Kreativität ausgewirkt?
S.K.: Sehr positiv. Ich habe hier sozusagen meine kreative Heimat gefunden. In der Ruhe auf dem Dorf finde ich auch die Ruhe in mir, die ich zum Malen brauche. Ich schaue nach draußen auf das Grün und die Ideen für meine Bilder kommen ganz von selbst.
Ich bin ja viel zu Hause, weil die Kinder noch klein sind. Die Zeit, wenn sie im Kindergarten und in der Schule sind, nutze ich zum Malen, da gibt es weniger Unterbrechungen.
Acrylfarben sind wasserlöslich und trocknen schnell, das ist mit kleinen Kindern besser. Aber ich möchte bald zurück zu den Ölfarben, weil ihre Möglichkeiten größer sind. Und dann wird es sicher neue Themen für meine Bilder geben.

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Hanna Bruckschen, Märchenerzählerin (Zimmerseifen)

Frage: Du bist als Märchenerzählerin unterwegs. Wann hast du damit angefangen und warum?
H.B.: Ich habe viele Jahre an der Hauptschule unterrichtet und dabei feststellen müssen, dass die Kinder und Jugendlichen immer schlechter sprechen. Ihre Sprache wird ärmer, da hilft auch das Fernsehen nicht. Meiner Erfahrung nach haben die Kindern durch das Fernsehen und die viele Technik eine "abgefüllte Festplatte", die eigene Fantasie wird eingeschränkt. Ich wollte dem etwas entgegensetzen.
Nach meiner Pensionierung habe ich in Vlotho eine Ausbildung zur Märchenerzählerin gemacht. Dabei wurde viel Wert auf die Sprache selbst gelegt und auf das freie Erzählen. Dazu kommt die Veranschaulichung der Märchen z.B. mit Puppen oder Bildern.
Ich habe mit meinem Mann eine kleine Bühne gebaut. Die Bilder zur Geschichte waren auf Rollen, die von Hand gedreht wurden. Wichtig ist die Langsamkeit, die Konzentration auf einzelne Bilder. Es sollte ja kein schneller Film sein wie im Fernsehen.
Für die Kinder habe ich oft einfache Kostüme dabei, damit sie die Märchen nachspielen können und sich so intensiver damit auseinandersetzen.
Auf diese Weise versuche ich, den Kindern mehr Sprache zu geben.

Frage: Wem erzählst du Märchen? Was für Märchen erzählst du?
H.B.: Ich gehe mit meinen Märchen sowohl in Grundschulen als auch in Hauptschulen und andere weiterführende Schulen. Außerdem erzähle ich Märchen auch für Senioren. Da passen z.B. die Bremer Stadtmusikanten sehr gut, denn bei der Geschichte geht es ja auch ums Alter.
Am liebsten mag ich die Grimmschen Märchen. Aber ich erzähle auch arabische Märchen, türkische Märchen, Märchen aus anderen Kulturkreisen.
Es gibt im arabischen Raum auch heute noch Märchenerzähler, die sich mit aktuellen Themen beschäftigen und sie in Märchengestalt bringen. Die Gesellschaften dort entwickeln sich rasend schnell und man findet einerseits Städte mit ganz modernem Leben, und nicht weit entfernt sieht der Alltag noch aus wie vor Jahrhunderten.
Und dazu gehören auch Märchen.

Frage: Meine Frage "Sind Märchen noch zeitgemäß?" hat sich damit schon fast erledigt.
H.B.: Märchen sind in jeder Zeit wichtig. Sie behandeln ja Geschichten, die zeitlos sind. Es geht um ganz grundlegende Themen unseres Lebens. Und Kinder können sich gut damit auseinandersetzen in Form von Märchen.

Frage: Du verstehst auch etwas von Hüten. Welche Handwerkskünste stecken noch in dir?
H.B.: Ich habe Hutmacherin gelernt, weil ich auf eine Textilfachschule gehen wollte. Statt eines Praktikums in einer Bekleidungsfabrik fand ich das viel spannender. Alles, was mit Fasern zu tun hat, fasziniert mich, macht mir Spaß: Stricken, Filzen, Spinnen.
Ich finde es wichtig, Handarbeitstechniken zu bewahren. Gerade auch in unserer modernen Welt. Das sind alte Kulturtechniken, die nicht verloren gehen dürfen.

Frage: Du lebst in Zimmerseifen, bist aber auch von Anfang an bei der Kaffeetafel in Mittelagger dabei. Was ist für dich das Besondere am Leben auf dem Land bzw. im Steinaggertal?
H.B.: Ich stamme aus Köln. Nach dem Krieg war die Wohnsituation in der Stadt sehr schwierig. Wir sind nach Brück gezogen, doch dann wurde die A4 ausgebaut und es wurde laut und unruhig. Mein Mann und ich haben das Haus in Zimmerseifen gekauft und nach und nach umgebaut und ausgebaut. Anfangs war es für uns ein Wochendhaus, um Ruhe zu finden. Nach unserer Pensionierung sind wir dann ganz nach Zimmerseifen gezogen.
Ich hänge an diesem Haus und dem Garten, weil viel Eigenarbeit darin steckt, weil ich die Natur und die Ruhe liebe.
Nur im Winter ist es oben auf dem Berg schwierig, dann ziehe ich für eine Weile in die Stadt zu meinem Sohn.

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Bürgermeister Rüdiger Gennies
Rüdiger Gennies,
Bürgermeister der Gemeinde Reichshof


Frage: 2012 war ein ereignisreiches Jahr im Steinaggertal. Was ist Dir in Erinnerung geblieben?
R.G.: Die Aktivitäten der Vereine im Steinaggertal waren sehr vielfältig. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir der Generationentag in Mittelagger. Es war eine ausgezeichnete Idee mit verschiedenen Ständen und Aktionen auf die unterschiedlichsten Nationen aufmerksam zu machen und damit die Völkerverständigung zu fördern.
Es wäre sehr schön, wenn die Bevölkerung im Steinaggertal noch mehr an den angebotenen Festen und Veranstaltungen teilnehmen würde. Denn jede Veranstaltung erfordert von den Organisatoren und Helferinnen und Helfenr einen enormen ehrenamtlichen Einsatz.
Die erzielten Erlöse bleiben im Steinaggertal und dienen dazu die Lebensverhältnisse für uns alle zu verbessern.

Frage: Im Steinaggertal ist ganz schön was los. In diesem Jahr steht das 100-jährige Jubiläum der Feuerwehr und die Pfingstveranstaltung der Veteranenfreunde an. Da interessiert natürlich brennend: Sind die Bauarbeiten in der Ersbacher Str./Schulstraße dann abgeschlossen?
R.G.: Die Bauarbeiten in der Ersbacher Straße sind mit der Erneuerung des Durchlasses für den Ersbach weit vorangeschritten, jedoch durch die winterliche Wetterlage noch nicht abschließend fertiggestellt. Ziel ist es die Baumaßnahmen in der Ersbacher Straße und der Schulstraße bis zum Beginn der Festveranstaltungen erledigt zu haben.
Ich danke der Bevölkerung und den Anliegern für das bisherige Verständnis bei der   Ausführung der Bauarbeiten in der engen Ortslage.

Frage: Wie stehst Du zu den Projekten Dorfbüro und Erneuerung des Kleinspielfeldes?
R.G.: Beide Projekte werden von mir begrüßt. Mittelagger beweist mit diesen ehrgeizigen Projekten einmal mehr, dass es ein Dorf der Zukunft ist und sich den Herausforderungen des demografischen Wandels stellt. Das Dorfbüro wird die Lebensqualität in Mittelagger und die Kontakte untereinander im gesamten Steinaggertal positiv beeinflussen. Die Erneuerung des Kleinspielfeldes fördert die sportlichen Aktivitäten und schafft eine moderne und zukunftsorientierte Anlage, die die Kinder und Jugendlichen zum Treffen und gemeinsamen Sport einlädt.
Ich hoffe, dass sich viele Helferinnen und Helfer, sowie Sponsorinnen und Sponsoren aus der Bevölkerung und den Gewerbebetrieben finden, die diese beiden hervorragenden Projekte unterstützen.

Frage: Unmittelbar vor  Weihnachten sind wir in Mittelagger vom Vandalismus an den neuen Buswartehäuschen betroffen gewesen. Wie ist der Stand der Ermittlungen und wie begegnet die Gemeinde dieser zunehmenden Randale? Werden die Scheiben erneuert?
R.G.: Ich verurteile den Vandalismus an zahlreichen neuen Buswartehallen aufs Schärfste und rufe unsere Bevölkerung zur Wachsamkeit auf. Melden Sie bitte der Polizei oder mir persönlich oder meinem Rathausteam Ihre Beobachtungen. Die Ermittlungen haben leider bisher keinerlei Anhaltspunkte zu den Tätern gebracht.
Die zerstörten Scheiben werden im Verlauf des Jahres ersetzt. Durch die hohe Anzahl der Zerstörungen müssen zunächst aber noch die notwendigen Haushaltsmittel bereitgestellt werden. Auch dies stellt eine besondere Herausforderung im defizitären Gemeindehaushalt für die Gemeinde Reichshof dar.

Frage: Die Unterstützung der gemeinnützigen Arbeit durch die Gemeinde beschränkt sich zunehmend auf Durchhalteparolen dem allgemeinen Sparzwang und dem demografischen Wandel zu trotzen. Welchen Rat gibst Du den Vereinen?
R.G.: Ich bitte die Vereine Ihre Bemühungen und Ihren Einsatz auf ehrenamtlicher Basis intensiv weiterzuführen. Die Gemeinde Reichshof ist aufgrund der sehr schwierigen haushaltswirtschaftlichen Gesamtsituation, mit einem nicht selbst verschuldeten Defizit von rund 4,1 Mio. Euro, leider nicht in der Lage die zahlreichen Aktivitäten in den Dörfern finanziell zu unterstützen.
Die enormen Belastungen, insbesondere aus den leistenden Transferleistungen (z.B. Kreisumlage, Gewerbesteuerumlage), binden enorme Haushaltsmittel, so dass für den Erhalt der eigenen Infrastruktur oder zur Vereinsförderung keine finanziellen Handlungsspielräume mehr bestehen.
Die Gemeinde Reichshof ist daher in allen Lebenslagen auf die  ehrenamtliche Unterstützung, die aktive Mitarbeit und das Sponsoring aus der Bevölkerung und der Gewerbetreibenden angewiesen.
Ich danke Ihnen sehr herzlich für Ihren enormen Einsatz, den Sie mit Ihrer Interessengemeinschaft in Mittelagger erbringen und der von den Steinaggertalern in unserer Heimatregion geleistet wird. Machen sie weiter so, wir brauchen Sie.
Herzliche Grüße ins aktive Steinaggertal
          Rüdiger Gennies
             Bürgermeister
 
Vielen Dank für die ausführlichen Antworten auf unsere Fragen.
          IG Dorf- und Spielplatz Mittelagger e.V.

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Jürgen Neumann
Jürgen Neumann,
1. Vorsitzender IG Dorf- und Spielplatz Mittelagger e.V.
 

Frage: Die IG Dorf- und Spielplatz Mittelagger e.V. hat mit der "Sanierung eines Kleinspielfeldes" ein großes Projekt angeschoben. Was genau soll damit erreicht werden?
J.N.: Wir haben im Jahr 2007 der Gemeinde Reichshof angeboten, die für die Jugoslawienflüchtlinge angelegten Behelfsbauten abzureißen. Die Hütten waren nicht mehr bewohnbar und verwahrlost. Ziel war es den Platz im Zentrum von Mittelagger mit ins Dorfleben zu integrieren. Deshalb haben wir uns auch mit allen Vereinen und Institutionen des Steinaggertals zusammen getan. Wir haben die Nutzung des Platzes durch einen Pachtvertrag mit der Gemeinde Reichshof für 20 Jahre gesichert. Im kommenden Jahr, mit dem Abschluss der Bauarbeiten in der Schulstraße/Ersbacher Straße wird der Dorfplatz erstmalig hergerichtet. Und in dieser Situation ist es nur konsequent, auch das Bolz- und Spielplatzgelände wieder aufzuwerten.

Frage: Es muss aber eine Menge Geld aufgewendet werden. Wie sollen insgesamt 25.000 € beschafft werden?
J.N.: Natürlich haben wir das Projekt der Gemeinde Reichshof vorgestellt, können aber weder aus "Konjunkturprogrammen" noch aus dem Gemeindehaushalt Zuschüsse erwarten. Zur Zeit gehen wir im Rahmen einer Haussammlung von Haus zu Haus. Die Grundstimmung, etwas zur Aufwertung des Dorfes zu tun, ist durchweg positiv. Jetzt heißt es auch ein wenig abwarten und hoffen, dass den Anwohnern aus Mittelagger dieses Engagement auch etwas wert ist. Und natürlich hoffen wir auch auf die Unterstützung der heimischen Wirtschaft. Wir haben aber auch die anderen Vereine und Institutionen mit in die Verantwortung genommen und einen Beitrag eingefordert. Ich bin zuversichtlich, dass unser Spendenbarometer noch vor Weihnachten ein "Hoch" zeigen wird.

Frage: Was macht dich so zuversichtlich? Die Menschen haben immer weniger Geld zur Verfügung und warum sollen man es ausgerechnet für ein Kleinspielfeld ausgeben?
J.N.: Natürlich werden die Zeiten für jeden einzelnen schwieriger. Aber wir wollen etwas für unsere Jugend, unsere Zukunft tun. Wenn unsere Kinder und Jugendlichen sich in ihrer Heimat wohlfühlen, dann wird man auch noch in 20 Jahren von Mittelagger, dem beschaulichen Dorf in Reichshof, sprechen. Wenn aber zur Überalterung der ländlichen Gesellschaft noch eine allgemeine Landflucht hinzu kommt, dann sind Dörfer wie Mittelagger besonders betroffen. Glaubt man den Studien wird das Zusammenleben auf dem Land gerade in den Dörfern deutlich schwieriger.

Frage: Was will denn eine Dorfgemeinschaft wie Mittelagger gegen solch eine bundesweite Entwicklung tun?
J.N.: Wir sind weder hilflos noch untätig. Wir haben in den vergangenen Jahren eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen Vereinen und Institutionen gepflegt. Wir helfen und unterstützen uns gegenseitig und schauen alle auch über die Vereinsbrillen hinaus. Des weiteren haben wir im letzten Jahr mit Martina Corten, Petra Neumann, Axel Behrendt und Jörg Vongehr 4 Mitglieder zu Dorfmanagern schulen lassen. Unsere Weiterbildung trägt erste Früchte: Im kommenden Jahr werden wir ein Dorfbüro auf dem Dorfplatz einrichten. Das Dorfbüro dient allen Mitbürgern als Anlaufstation bei Fragen und Beschwerden. Weiterhin soll es Hilfestellung bei Behördengängen bzw. bei Fragen an die Gemeindeverwaltung geben. Das Dorfbüro ist auch eine "Klönecke", in der Anregungen und Bedenken willkommen sind. Nach dem monatlichen Stammtisch und dem "Treffpunkt Kaffeetafel" ist das die dritte Stufe zur Förderung unseres Zusammenlebens. Alles ehrenamtlich, alles freiwillig.

Frage: Das hört sich alles sehr positiv an. Gibt es etwas, was du dir für 2013 wünschst?
J.N.: Ich wünsche mir, dass mein Vorstandsteam weiterhin so geschlossen hinter den vielen Ideen steht und wir weiterhin so kreativ zusammenarbeiten. Wenn dann noch bei jedem "Mittelaggerer" ankommt, was für eine Arbeit wir leisten, dann wird auch unser großes Projekt "Sanierung eines Kleinspielfeld" die Unterstützung bekommen, die es braucht. Vielleicht zeigen ja besonders viele Anwohner ihr Interesse für das Dorf am 22.12.2012, unserem gemeinsamen Weihnachtstag unter dem Motto "Wir warten auf’s Christkind". Ansonsten wünsche ich allen die den Artikel lesen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2013.