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Was alles im Steinaggertal los war ... - Archiv

2007
Fröhliche Einstimmung auf Weihnachten

Der Duft von Glühwein zog am Samstag, dem 22. Dezember 2007 durch Mittelagger. Strahlend blauer Himmel und Sonnenschein lockte trotz eisiger Temperaturen viele Besucher auf das Spielplatzgelände.
Fünf Holzhäuschen, geschmückt mit Tannenzweigen und Lichterketten, umringten den hohen Weihnachtsbaum. Waffeln und gebrannte Mandeln, Kaffeespezialitäten, Glühwein und Kinderpunsch, Würstchen und kalte Getränke - für jeden Geschmack war etwas dabei. Bei Weihnachtsmusik und gemütlichem Geplauder genossen Groß und Klein das schöne Winterwetter und konnten die Hektik der Vorweihnachtszeit vergessen.

Das Publikum applaudierte für Katharina und Julia Neumann und Cedrik Mosberger, die mehrmals für weihnachtliche Live-Musik sorgten.
Für diejenigen, die Bewegungsdrang verspürten, bot das Spielemobil MOBIKIT vielseitige Möglichkeiten: Roller und Dreiräder für die Kleinen, spezielle Fortbewegungsmittel für Jung und Alt,  Geräte, die Koordination und Gleichgewicht herausforderten.
Und natürlich musste der Baum noch fertig geschmückt werden. Die Lichterkette und ein paar Päckchen in der Baumspitze genügten nicht. Wer mochte, konnte eine Schleife oder eine Kugel in den Baum hängen. Viele haben mitgemacht, denn das soll Glück bringen.

Langsam färbte sich der Himmel dunkel. Sterne und ein fast voller Mond leuchteten mit Lichterketten und Feuerkörben um die Wette. Der Weihnachtstag wurde zum Abend und immer noch stieg Dampf aus den Bechern der Besucher, rauchte der Grill, knusperten die Mandeln. Alle rückten zusammen, sangen lauthals zur Musik, der eine oder andere wagte ein Tänzchen. Nach dieser Einstimmung bis in die Nacht hinein können die Feiertage nun kommen.

Wir wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

(U.L.)

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Neuigkeiten aus dem Süden

Ex-Oberberger - Die Neigeplackten - führen "Zünftige" Kölsch Gespräche beim Adventsmarkt Hockenheim ...

Gruß aus dem Süden 
 
Die Rennstadt Hockenheim hatte im Sommer 2007 die Neugestaltung des 30. Adventsmarktes beschlossen. Per Zeitungsbericht wurden die Hockenheimer informiert und auch "neue Themen" für die Marktbuden gesucht.
Die ehemaligen "Reichshöfer aus Mittelagger" Charlott Neugebauer und Siggi Baier bewarben sich und bekamen den Zuschlag, eine Bude für die drei Tage des Adventsmarktes zu betreiben.
Das Plakat "die Neigeplackten" ließ so manchen Kurpfälzer innehalten und er/sie wusste sofort, das sind die Zugezogenen oder der Kölner sagt auch die Immies.
Den Bezug zur alten Heimat "Oberberg" stellte der Ausschank von "ZUNFT Kölsch" aus der Bielsteiner Brauerei her, umrahmt von Röggelchen als "halven Hahn" und "kölschem Kaviar" sowie von zwei weiteren Kölschsorten aus Köln selber. Die besonders "hartgesottenen Gäste" konnten sich an Meinerzhagener Flüssigprodukten versuchen.
Die Firma "Kunststofftechnik Rumpel - auch aus Mittelagger - stellte ihr neu entwickeltes Konstruktionsspielzeug "Fantastec" aus, so dass technisch interessierte Kinder etwas zu schauen und zu parlieren hatten. Alles durch Frau Neugebauer selbst organisiert und "importiert", das Bier natürlich beim Getränkevertrieb Korb aus Mittelagger.
Wenn gleich der große Geschäftserfolg ausblieb, so wurde doch von den Gästen ausgiebig die Region Köln und das Oberbergische angesprochen und diskutiert. Man glaubt gar nicht, wie viele Nachbarn aus der "bergischen und Kölner Region" aus beruflichen Gründen oder der Liebe wegen "neigeplackt wurden", meinte Baier, der das Oberbergische ebenfalls aus beruflichen Gründen verlassen musste.
Bei einem "zünftigen Glas" und einem Gespräch über dessen Herkunft - der Diebstahl der Braurechte der Bielsteiner von den Bergneustädtern - Geburtsstadt von Baier - lassen sich wunderbare Kontakte knüpfen. Und die Frage der Standbesucher, "wie es denn im Bergischen aussieht", kann man mit der Bierwerbung einer Siegerländer Brauerei (Krombacher) bestens erklären, die ja bekanntlich die Wiehltalsperre als Werbeträger wählte.
Den Bensbergern, Gummersbachern, Kölnern, Wipperfürthern und vielen, deren Bezug zum Bergischen wir nicht erfuhren, war es eine Freude, am Pittermännchen stehen zu bleiben und "ehnfoach eene mitzudrencke". Ein Ex-Kölner konnte es nicht treffender formulieren: "Un jetzt wird mir echt weihnachtlich warm um's Hetz."
Sogar die Regionalausgabe des 'Mannheimer Morgen's' hatte eine Zeile für die "Neigeplackten" und ihr Zunft-Kölsch übrig. Ein Hockenheimer mailte dann am Dienstag Morgen danach: Dass ein Neigeplackter in der Zeitung steht, ist erstmalig, ein echtes Lob für eine neue Idee.

Viele Grüße in das Oberbergische
Siegfried Baier
E.Charlott Neugebauer

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Ich geh mit meiner Laterne ...

Sturm war angesagt. Den ganzen Tag über wechselten kurze trockene Momente mit kräftigen Regenschauern, in die sich sogar Schneeflocken mischten. Kalt, nass und windig - kein Wetter für Laternen und Fackeln, sollte man meinen.
Doch als die Dämmerung kommt und sich Kinder und Eltern treffen, hat Sankt Martin wohl ein Einsehen. Kein einziger Regentropfen fällt, während über 40 Kinder in zwei Gruppen singend von Tür zu Tür durch Mittelagger ziehen. Die Kleinsten tragen stolz die Laternen, die sie im Kindergarten gebastelt haben, die Großen wandern mit Fackeln.

Den Gartenweg entlang und vor der Haustür sammeln. Einer drückt fest auf den Klingelknopf und alle fangen an zu singen: "Sankt Martin, Sahankt Martin, Sahankt Martin war ein guter Mann ...".
Die Tür öffnet sich, die Menschen lauschen. Als Zugabe "Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne". Applaus, die Belohnung wird hervorgeholt.
"Wer bekommt die Süßigkeiten?"
"Ich!" Ein kleiner Junge in der ersten Reihe hält eine Plastiktüte weit auf für Schokoriegel, Bonbons oder Mandarinen. Sogar etwas Geld wird gespendet.
"Danke", sagen die Kinder und "Danke für eure Lieder", sagen die Erwachsenen.
Dann geht es weiter zur nächsten Tür.

Der Weg ist lang, die Beute reichlich. Nach über zwei Stunden Wandern und Singen treffen beide Gruppen mit gefüllten Bollerwagen in der Sängerklause ein. Die Laternen sind aus, die Fackeln abgebrannt, die Kinder erschöpft und manche heiser.
Während Eltern die gesammelten Schätze sortieren und gerecht in Beutel verteilen, holen sich die Kinder ihren Weckmann und ein Trinkpäckchen mit Orangensaft und plumpsen auf die Stühle.
Bevor sie die Süßigkeiten und das zusätzliche Taschengeld bekommen, soll noch einmal in großer Runde gesungen werden. Musikalische Unterstützung liefern Katharina Neumann und Cedrik Mosberger mit ihren Saxofonen.
Dann wird eine Familie nach der anderen aufgerufen und die Kinder tragen ihre gefüllten Beutel zufrieden an ihre Plätze.
Nach und nach leert sich der Saal, die Familien gehen nach Hause. Aber zum nächsten Martinssingen werden sie bestimmt wiederkommen.

(U.L.)

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Jubiläumsfest zum 10jährigen Bestehen

 "Hol Dir den Steinaggertaler" begeisterte die Kinder -
"SYD Live Band" und "Southern Rebells" rockten das Steinaggertal
 
Am 18.08.2007 feierte die IG Dorf- und Spielplatz Mittelagger e.V. ihr 10-jähriges Bestehen.

Plakat 10 Jahre IG Dorf Mit Bläserklängen der eigens formierten Bläsergruppe wurden das Fest eröffnet und die Gäste musikalisch begrüßt.
Keine Minute Aufschub war für den Auftritt der "Einradzicken" drin. Die 7 Mädchen hatten sich in langen Proben eine Kür mit 8 Showeinlagen überlegt. Das Publikum war begeistert und das Raunen bei dem ein oder anderen unüberhörbar.
Nach der Kür kam die Pflicht: "Hol Dir den Steinaggertaler" hieß das diesjährige Motto des Spielewettbewerbs, der unter Anleitung 75 Kinder zum "Steinaggertaler" und dem "Steinagger-Diplom" führte. Altersgerechte Bau- und Geschicklichkeitsspiele standen ebenso auf dem Programm wie Puzzlen und Schatzsuche. Ein besonderes Highlight war die Treckerfahrt zur "Rollenden Waldschule" mit anschließendem Ponyreiten. Micky Dick und Axel Wolfslast schworen die Kinder auf die gemeinsame Mission "Lerne ein Stück Natur kennen" ein und fragten auf der Rückfahrt auch das ein oder andere ab. Die "Rollende Waldschule wurde in gekonnter Manier von Wolfgang und Sabine Eisenhuth geleitet. Das Ponyreiten gestaltete die Familie Bannenberg aus Dreisbach.
Bei Thomas und Stefan durfte sich Jung und Alt in handwerklicher Kunst versuchen: Holzdrechselarbeiten und Seile konnten selbst angefertigt werden. Außerdem hatten die Kinder die Möglichkeit, Ketten und Armbänder zu basteln.
Gegen Nachmittag überbrachte der Schirmherr der Veranstaltung, Bürgermeister Gregor Rolland, die Grußworte. Er unterstrich noch einmal die allzeit spürbare Harmonie und das große Engagement, die Kinder zu unterhalten. Auch die zukünftigen Pläne, die Anlage eines Dorfplatzes als Dorfmittelpunkt auf dem restlichen Gelände wurde für das Frühjahr 2008 in Aussicht gestellt.
Danach ging es an die "symbolische" Einweihung des neuen Spielgeräteturmes, der auf Grund von Lieferschwierigkeiten nicht rechtzeitig aufgestellt werden konnte. Zum einmaligen Rutschen war der Miniaturnachbau gut geeignet. Die IG bedankte sich noch einmal für die große Unterstützung durch die Gemeinde Reichshof und nahm den verblüfften Bürgermeister mit der Verleihung des "Goldenen Steinaggertalers" in ihre große Familie auf.
Der Kinderchor Steinaggertal unterhielt das Publikum mit englischen und deutschen Liedvorträgen.
Beim Karaokewettbewerb gewannen Kimberly Klein und Julia Neumann knapp vor Julia Wenigenrath und Charlotte Erlinghagen. Ein Sonderpreis ging an "Cooper" Neumann.
Beim Tauziehwettbewerb haderten die Teilnehmer mit den englischen Platzverhältnissen.
Sieger wurden die "Players" vor der "Misslungene Jugend" und den "Einradzicken".
Bei der Siegerehrung ging noch ein besonderer musikalischer Gruß an die Geburtstagskinder Nils Ole Dick und Cedrik Mosberger.
Musikalisch begann die "SYD-Liveband" den Abend mit dem Titel "Timebomb" und sorgte für tolle Unterhaltung. Richtig rockig wurde es mit den "Southern Rebells", die im Zwischenteil eine gute Stunde aufspielten. Hier kamen alle Rock´n Roll Fans auf ihre Kosten.
Der Abend nahm ein harmonisches und friedliches Ende mit "SYD Liveband", die mit tollem Rhythmus und Gesang überzeugten.

Die IG dankt allen Gästen für ihr Kommen und allen Bewohnern für das große Verständnis.
Besonderer Dank gilt auch allen Sponsoren für die Beteiligung an der Festschrift, die allseits großen Anklang gefunden hat.

Bis zum nächsten Mal.

Bilder vom Fest seht ihr hier.

Unsere Festschrift zum 10jährigen Bestehen
Festschrift 10 Jahre IG Dorf

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