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Was alles im Steinaggertal los war ... - Archiv

2009
Der kälteste Tag
Weihnachtstag 2009
Bäume und Häuser, Wiesen und Wege überzuckert von feinem Pulverschnee. In der Nacht war das Thermometer bis unter -16 Grad gefallen, der Morgen zeigte klarblauen Himmel und ganz langsam stieg die Sonne über die Hügel. Wärmen konnte sie allerdings kaum, der Atem kondensierte in der Luft.
Schon am frühen Vormittag herrschte reges Treiben auf dem Dorfplatz in Mittelagger. Die letzten Vorbereitungen für den diesjährigen Weihnachtstag.

Vor einer Woche waren die Verkaufsstände mit vielen helfenden Händen aus den beteiligten Vereinen errichtet worden, am Tag zuvor fertig gebaut und zum Teil dekoriert. Tannenzweige, Lichterketten und bunte Glaskugeln schufen weihnachtliche Atmosphäre, dann konnte eingeräumt werden.
Die Feuerkörbe wurden bestückt, Glühweinkocher, Waffeleisen und Würstchengrill aufgebaut. Bald schon brutzelten Champignons in großen Pfannen, der Kinderpunsch dampfte im Topf und gebrannte Mandeln verbreiteten ihren Duft.
Mit weihnachtlichen Klängen einer kleinen Bläsergruppe um Jürgen Neumann wurden die Besucher begrüßt. Alle hatten sich rundum dick eingepackt, um der eisigen Kälte Paroli zu bieten und den Weihnachtstag zu genießen.
Den Weihnachtsbaum schmückten - wie hier schon üblich - alle zusammen. Jeder konnte sich aus Kugeln, Schleifen und Zapfen aussuchen, was er gerne aufhängen wollte.
Baum und Hütten strahlten in der Dunkelheit in warmen Farben und rund um die wärmenden Feuer leuchteten gut gelaunte Gesichter.
Waffeln und Zuckerwatte, Würstchen und Champignons mit leckeren Saucen. Kalte Getränke oder heißer Glühwein, Kaffeespezialitäten und der berühmt-berüchtigte "Bombardier", ein Eierpunsch mit Sahne. Auch in diesem Jahr hatten die Vereine ganze Arbeit geleistet.
 
Dabei waren die Dorfgemeinschaft Oberagger, Jugendfeuerwehr, Kinder- und Jugendchor, Förderverein des Kindergartens, Veteranenclub und natürlich die IG Dorf- und Spielplatz Mittelagger.
Gemeinsames Essen, Trinken und Erzählen - so sollte die Einstimmung auf Weihnachten sein.

Ein kleines Fotoalbum mit ein paar Impressionen vom Weihnachtstag gibt es hier.

Wir wünschen allen ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

(U.L.)

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Martinssingen 2009

Martinssingen 2009

Martinssingen 2009


Alle Jahre wieder ...
 
Traditionen soll man pflegen,
grade auch der Kinder wegen,
und so macht in jedem Jahr
ein Sankt-Martins-Zug sich klar.

Kinder zieh'n Laternen schwingend,
schwatzend, lachend, Lieder singend
durch das Dorf von Tür zu Tür.
Süßigkeiten gibt's dafür.
 
Wettergott ist gut gelaunt,
mild und trocken ist's, man staunt.
Und so wandern alle leicht,
bis das Sängerheim erreicht.

Bollerwagen voller Beute,
einundvierzig Kinder heute.
Helfer sind herbei geeilt,
alles wird gerecht geteilt.
 
Kinder können unterdessen
ihre Stutenkerle essen,
nehmen schließlich gar nicht bang
Sängerlohn gern in Empfang.

Langsam leert sich dann der Saal.
Müde sind sie allemal.
Und im nächsten Jahr, ganz groß,
zieh'n sie sicher wieder los.

(U.L.)

Martinssingen 2009 Martinssingen 2009
Martinssingen 2009
Martinssingen 2009

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Auf dem Weg zum Dorfplatz   (Familien- und Helfertag 2009)

Graue Wolken ziehen über den Himmel, lassen zwischendurch immer wieder Blau sehen. Hauptsache es bleibt trocken, denken wohl die meisten von uns, als wir uns an der Sängerklause in Mittelagger treffen. Schließlich haben wir einen Familien- und Helfertag vor uns mit Wanderung und Aktivitäten an frischer Luft.

Vor knapp einem Jahr haben rund fünfzig Menschen aus Mittelagger und den Nachbarorten Oberagger und Allenbach kräftig angepackt und die Behelfsbauten abgerissen, um Platz für den neuen Dorfplatz zu schaffen. Seitdem ist viel geschehen. Im Bebauungsplan sind die Bereiche für Dorf- und Spielplatz festgeschrieben, der Boden wurde angeschüttet und befestigt und demnächst folgen die Begrünung der Fläche und die Fertigstellung der geplanten Parkplätze.
Das alles ist nur möglich, weil die Vereine des Steinaggertals gemeinsam mit Feuerwehr und Kindergarten an einem Strang ziehen und mit viel Engagement und ehrenamtlichem Einsatz das Projekt "Dorfplatz" anpacken.

Als Dankeschön für die vielseitige Unterstützung (nicht nur beim Abriss) hat die IG Dorf- und Spielplatz Mittelagger e.V. deshalb den Samstag, 20. Juni 2009, unter das Motto gestellt:
"Auf dem Weg zum Dorfplatz - gemeinsam sind wir stark!".

Als die Gäste an der Sängerklause zum Start der Wanderung eintrafen, staunten sie nicht schlecht, weil sie für den heutigen Tag neue Namen erhielten. Jeder durfte einen Button ziehen, der ihn als Mitglied einer Familie auswies. Auch wenn alle gemeinsam wanderten, sollten doch im Rahmen dieser Familien unterwegs Fragebögen beantwortet und Aufgaben erfüllt werden. Und so passte Familie Mayer sehr genau auf, dass kein Mitglied von Familie Meir oder von Familie Meyer ihre Antworten ausspionierte.

Die Route führte von der Sängerklause in Mittelagger Richtung Ersbach und weiter bergauf nach Hüngringhausen. Die Sonne trieb vielen den Schweiß auf die Stirn, so dass sie die Station mit Erfrischungen, die auf dem höchsten Punkt aufgebaut war, herzlich begrüßten. Während der Rast musste jede Gruppe ein Sudoku lösen und weiter ging es ins Tal mit neuen Fragebögen.
An den Fischteichen im Spichtal waren Wissen, Kondition und Geschicklichkeit gefragt. Blätter den richtigen Baumnamen zuordnen, Seilspringen und den Hula-hopp-Reifen kreisen lassen: für jede Aufgabe fanden sich Familienmitglieder, die ihr Bestes gaben.
Ein Regenschauer konnte die gute Laune nicht trüben, das Eis am Büdchen auf der Höhenstraße schmeckte und auf dem letzten Stück des Weges konnten die Regenschirme wieder zusammengeklappt werden.

Zurück an der Sängerklause dufteten die Würstchen auf dem Grill. Nach einer Stärkung wurden die letzten Herausforderungen angegangen: ein Geschicklichkeitsspiel namens "Jakolo", Zielschießen mit Wasserpistolen auf Kerzenflammen und Dosenwerfen gaben weitere Punkte für die Familien.
Bei der Siegerehrung gab es nur Gewinner: Platz vier teilten sich die Familien Meyer und Mayer, auf dem dritten Platz folgten die Maiers, dann auf dem zweiten die Meirs und erste Sieger war Familie Mair.
Es wurde geschwatzt und gelacht, gegessen und getrunken. Und wer immer noch zu viel Kraft hatte, versuchte sich im Tauziehen: Mittelagger gegen Oberagger oder gegen Allenbach oder einfach die einen gegen die anderen.

Ein Familientag mit grauen Wolken und blauem Himmel, mit Regen und Sonnenschein, neigte sich langsam in den Abend. Diejenigen, die dabei waren, haben ihn augenscheinlich genossen: eine Gelegenheit, miteinander die Zeit zu verbringen und mit Menschen in Kontakt zu kommen, die man sonst vielleicht nur flüchtig kennt.
Ein weiterer Schritt auf dem Weg zum Dorfplatz und damit zu einer immer besseren Dorfgemeinschaft.

(U.L.)

Zu den Bildern geht es hier.

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