Presse
Newsletter
Kontakt
Impressum
Sitemap




unsere Partner:
!zeichen.seTzung Mediengestaltung

Home über uns Vereine Fotos Berichte Pinnwand
Was alles im Steinaggertal los war ... - Archiv

2011

Bronze-Platzierung und Sonderpreis

Am Freitag, 16.09.2011, war es soweit. Die Ergebnisse des 22. Kreiswettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" wurden in der Wiehltalhalle bekannt gegeben.

Preisverleihung "Unser Dorf hat Zukunft" 2011

Erwartungsvoll saßen Abordnungen der Dörfer, Sponsoren und Politikvertreter im gut gefüllten Saal. Auf einer Leinwand zeigten Fotoimpressionen aus den verschiedenen Ortschaften Fachwerkhäuser, bunte Gärten, weites Grün und lachende Menschen.

Preisverleihung "Unser Dorf hat Zukunft" 2011

Zum Auftakt spielte das Blasorchester Siebenbürgen-Drabenderhöhe, um die Gäste auf den Abend einzustimmen.

Preisverleihung "Unser Dorf hat Zukunft" 2011

In seiner Begrüßungsrede stellte der Wiehler Bürgermeister Werner Becker-Bloningen die Solidarität in den Mittelpunkt. Dörfer leben vom Miteinander der Menschen, und in Zeiten des demographischen Wandels ist es wichtig, Wege für deren Erhalt zu finden. Um so passender der Titel des Wettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft".

Preisverleihung "Unser Dorf hat Zukunft" 2011

Kreisdirektor Jochen Hagt, der zur Bewertungskommission des Dorfwettbewerbs gehörte, lobte das Engagement, die kreativen Ideen und die Umsetzung der vielseitigen Projekte.

Preisverleihung "Unser Dorf hat Zukunft" 2011

Ursula Mahler, die Vorsitzende der Bewertungskommission und stellvertretende Landrätin berichtete - oft mit Augenzwinkern - von der Bereisung der 59 Dörfer, die diesmal am Kreiswettbewerb teilgenommen hatten. Auch sie betonte die Wichtigkeit der ehrenamtlichen Arbeit, ohne die es heute einfach nicht mehr geht.

Preisverleihung "Unser Dorf hat Zukunft" 2011

Nach einem musikalischen Intermezzo begann die Preisverleihung an die Sieger. Denn - das wurde mehrfach betont - jedes Dorf, das am Wettbewerb teilgenommen hatte, war ein Sieger, weil es sich mit seiner Zukunft praktisch auseinandersetzt.
Nach und nach wurden die Dörfer aufgerufen, beginnend mit Kategorie fünf. Ursula Mahler übergab die Urkunden, die Sonderpreise händigten die jeweiligen Stifter aus.

Preisverleihung "Unser Dorf hat Zukunft" 2011

Für die Mittelagger-Truppe stieg die Spannung mit jedem Aufruf. Kategorie fünf - wir waren nicht dabei. Kategorie vier - immer noch nichts. Kategorie drei, Bronzeplatzierungen. Dorf um Dorf wurde auf die Bühne gebeten.
Dann mit der letzten Gruppe dieser Kategorie fiel der Name "Mittelagger": Bronze, und zwar ganz weit oben. Und ein Sonderpreis für "vorbildliche Initiativen zum dorfübergreifenden Miteinander", gestiftet von Bürgermeister Rüdiger Gennies.
Mittelagger jubelte.

Preisverleihung "Unser Dorf hat Zukunft" 2011

Das Engagement der Vereine in Mittelagger, ganz vorne die Interessengemeinschaft Dorf- und Spielplatz, die sich um das gemeinschaftliche Leben im Dorf bemühen, die mit vielen Veranstaltungen und Aktionen die Bürger zueinander bringen, ist mit dieser Bronze-Urkunde zum zweiten Mal ausgezeichnet worden.
Wir sehen das als Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind, und vor allem als Aufforderung, mit unserem Engagement und unserer Arbeit für die Menschen in Mittelagger und im Steinaggertal weiterzumachen.
Und vielleicht ist das ja für andere ein Anreiz sich anzuschließen.
Mittelagger - Ich bin dabei !

Preisverleihung "Unser Dorf hat Zukunft" 2011

(Text und Fotos: U.L.)

* * * * * * * * * *

Mittelagger in der Zukunftswerkstatt Dorf

Zum 2. Mal veranstaltete der oberbergische Kreis ein Schulungsprogramm unter dem Motto "Zukunftswerkstatt Dorf". Das 5-tägige Wochenendseminar behandelte Themen zur Einordnung der Dörfer in kommunale und regionale Zusammenhänge, allgemeine und örtliche demographische Entwicklung, Handlungsfelder Bevölkerung, Vereine,  Bildung, Versorgung, Mobilität, Arbeit, Freizeit, Umwelt und Energie, sowie Hilfestellung zur Kommunikation, Motivation und Moderation.

Die IG Dorf- und Spielplatz Mittelagger e.V. war bei dieser Veranstaltung dabei. Unter der Leitung von Dr. Lutz Wetzlar wurden die Ursachen und vor allem die Auswirkungen des demographischen Wandels in den Dörfern beschrieben und analysiert. In gemeinsamen Dorfbegehungen mit den teilnehmenden Dörfern aus Gaderoth (Gemeinde Nümbrecht), Kreuzberg (Stadt Wipperfürth) und den Wupperorten (Stadt Radevormwald) wurden die Auffälligkeiten diskutiert.
So hieß es in Mittelagger: Warum sind die Sammelcontainer Glas und Kleidung nicht zentral aufgestellt? Warum sind die Ortsstraßen in einem derart schlechtem Zustand? Warum gibt es keine Veranstaltungstafel auf dem Hörtal? Und vieles mehr.
Natürlich sucht die IG Mittelagger kurzfristig eine Aufstellfläche für eine Veranstaltungstafel, nur die anderen Fragen können alleine nicht beantwortet werden. Auch hier bot Dr. Wetzlar Hilfestellung und versorgte die Teilnehmer mit Adressen, E-Mail-Kontakten und Telefonnummern.

Im folgenden wurden die Themenbereiche "Demografie, Soziales Gefüge und Zusammenleben, Kommunikation, Vereinsleben, Kultur und Identifikation, Infrastruktur und Versorgung, Arbeitsplätze und wirtschaftliche Entwicklung, überörtliche und regionale Einbindung, Natur und Umwelt, Baugestaltung und Baupflege, Grüngestaltung und Freiflächenpflege" Stück für Stück besprochen und deren Wichtigkeit erörtert. Hieraus entwickelte sich eine offene Diskussion, denn die Ansichten zu den Punkten waren in jedem Ort andere.

In Einem waren sich alle Teilnehmer jedoch einig: Die Zukunft in den Dörfern hängt vom Engagement jedes Einzelnen ab. Die teilweise erschütternden Aussichten bzgl. der zukünftigen Altersstruktur im Oberbergischen Kreis ließen keinen anderen Standpunkt zu. Umso höher ist das ehrenamtliche Engagement zukünftig zu sehen, Leben im Alter in unseren Dörfern lebenswert zu gestalten. Aus diesem Grund sollte schon heute jeder Einzelne überlegen, was er für sein Dorf oder seine Gemeinde tun kann, und nicht darauf warten, was sein Dorf oder seine Gemeinde für ihn tut.

Am letzten Veranstaltungstag wurden unseren Teilnehmern Petra Neumann, Martina Corten, Jörg Vongehr und Axel Behrendt im Beisein unseres Ortsvorstehers Dirk Lünschermann feierlich die Zertifikate durch die stellvertretende Landrätin Ursula Mahler überreicht. Die Landrätin dankte allen 17 Teilnehmern für das ehrenamtliche Engagement und lobte, das auch die IG Dorf- und Mittelagger in Zukunft mit weniger  Menschen mehr Dorf erreichen möchte.

* * * * * * * * * *

Veteranenfest in Mittelagger 2011

Veteranentreffen 2011 Rund 120 Trecker in allen Größen, Farben, Fabrikaten auf dem Dorfplatz
Die Veteranenfreunde Steinaggertal hatten gerufen und viele Traktoren-Liebhaber von Siegen bis Altenkirchen kamen.
Pfingstsamstag und Pfingstsonntag füllte sich der Dorfplatz in Mittelagger mit Traktoren und anderen alten Schätzchen.
Die Gäste nutzten das herrliche Wetter, bummelten durch die Reihen, schauten, fragten und fachsimpelten.
Ein unterhaltsames Rahmenprogramm mit den Highlights Bull-Riding und Ringestechen rundete das Fest genauso ab wie Kaffe und Kuchen, deftige Grillküche und Bier.

Ein paar Impressionen gibt's als Fotoalbum.
Herzlichen Dank an Jürgen Rumpel für's Fotografieren.

* * * * * * * * * *

Wiedersehen macht Freude - Treffpunkt Kaffeetafel

Treffpunkt Kaffeetafel Schon lange wollten sich die Damen vom ehemaligen Frauenchor Steinaggertal treffen. Jetzt haben sie die Gelegenheit genutzt und sich in der Sängerklause in Mittelagger beim "Treffpunkt Kaffeetafel" in großer Runde versammelt.

Die Sängerklause kennen alle gut, hatten sie doch viele Jahre hier ihre Chorproben abgehalten. Herzliche Begrüßungen, fröhliches Lachen und immer wieder die Frage: "Wie lange haben wir uns schon nicht mehr gesehen?"
Der Kaffee dampfte in den Tassen und eine leckere Auswahl an selbstgebackenen Kuchen - vielen Dank an die Spenderinnen - ließ kaum einen Wunsch offen, von Biskuitrolle über Eierlikörkuchen bis zum Käsekuchen. Und Gesprächsthemen gab es sowieso genug.
Treffpunkt Kaffeetafel
Treffpunkt Kaffeetafel Genau das hatten die Initiatorinnen des "Treffpunkt Kaffeetafel" im Sinn, als sie das Projekt Ende März starteten. Einmal im Monat eine Möglichkeit bieten für Begegnungen in gemütlicher Atmosphäre. Ein regelmäßiger Termin - immer der vierte Freitag im Monat - für alle, die Zeit und Lust haben, zu kommen. Nachmittags von 14.30 Uhr bis etwa 17.00 Uhr ist die Kaffeetafel geöffnet und soll sich unter dem Motto "Bürger für Bürger" durch kleine Spenden selber tragen.

Gegen 16.00 Uhr wird der Nachmittag ergänzt durch eine "Bunte Viertelstunde", ein kurzes Unterhaltungsprogramm, das dieses Mal von Uta Lösken mit ein paar eigenen Texten gestaltet wurde. Demnächst werden auch Musikbeiträge und vielleicht sogar ein kleines Theaterstück die Kaffeetafel auflockern.

Die ersten Rückmeldungen sind durchweg positiv: Gute Idee, hoffentlich läuft das weiter, ich komme wieder.
Und so hoffen die Organisatorinnen, dass die zufriedenen Gäste die Kaffeetafel weiterempfehlen und beim nächsten Mal auch ein paar Herren mit von der Partie sind.

Die Termine: immer am 4. Freitag im Monat, jeweils von 14.30 Uhr bis ca. 17.00 Uhr


* * * * * * * * * *