Im Trockenen warten

Im Trockenen warten

10/03/2012 Aus Von Uta Lösken

Es regnet und stürmt, aber das stört die Wartenden an der Bushaltestelle in Mittelagger nicht mehr so sehr wie früher. Denn inzwischen stehen auch hier, wie in den anderen Orten im Steinaggertal, Buswartehäuschen.
Sie konnten aufgestellt werden, weil Anwohner bereit waren, etwas für das Gemeinwohl zu tun. Die Familien Gerhard und Bieker haben Teile ihrer Grundstücke abgetreten, sodass ausreichend Platz für die Wartehäuschen geschaffen wurde.
Wilfried Bieker kommentierte sinngemäß: „Als die IG Dorf- und Spielplatz Mittelagger und der Ortsvorsteher Dirk Lünschermann den Vorschlag für die Aufstellung der Buswartehäuschen machten, haben wir sofort gesagt, das muss man unterstützen. Keiner gibt gerne etwas von seinem Grundstück ab, aber es dient der Sicherheit und ist eine gute Sache.“
Die Bushaltestelle wurde ein Stück versetzt und liegt nun weiter von der gefährlichen Kurve in der Eckenhagener Straße entfernt. Fußgänger können herannahende Autos rechtzeitig sehen und werden auch von den Autofahrern besser wahrgenommen. Immerhin gibt es in Mittelagger 94 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie 69 Einwohner über 65 Jahren, von denen viele täglich die Landesstraße überqueren.
Die IG Dorf hofft, dass dieser Bereich jetzt sicherer wird. Dazu fehlt nur noch eine Überquerungshilfe, z.B. in Form einer Insel in der Straßenmitte. Bei einer Unterschriftensammlung haben sich 276 Bürger dafür stark gemacht. Träger der Straße ist der Landesbetrieb NRW, der über die Planungen bereits unterrichtet wurde.